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Deine Pizza ist zu billig! Preiskalkulation für 2026

18. Januar 2026
Nico Sala
Deine Pizza ist zu billig! Preiskalkulation für 2026

Alles wird teurer. Mehl, Öl, Strom, Personal. Aber deine Pizza kostet immer noch 9,50€? Dann hast du ein Problem.

Viele Gastronomen haben Angst, die Preise zu erhöhen. "Dann kommen die Kunden nicht mehr", sagen sie. Das ist falsch. Kunden kommen nicht mehr, wenn die Qualität sinkt, weil du am falschen Ende sparst.

Die 300% Regel ist tot

Früher sagte man: Wareneinsatz mal 3. Das funktioniert 2026 nicht mehr. Die Fixkosten (Energie, Personal) sind viel stärker gestiegen als der Wareneinsatz.

Du musst deine Deckungsbeiträge kennen. Nicht "Prozent", sondern "Euro".

Psychologische Tricks für die Speisekarte

  1. Der Anker: Setze ein sehr teures Gericht (z.B. Trüffel-Pizza für 25€) ganz oben auf die Karte. Die 14€ Pizza daneben wirkt plötzlich günstig.
  2. Weg mit den Währungssymbolen: Schreib "14.5" statt "14,50 €". Das Euro-Zeichen aktiviert das Schmerzzentrum im Gehirn.
  3. Beschreibungen verkaufen: "Pizza Salami" ist langweilig. "Knusprige Steinofen-Pizza mit 24 Monate gereifter Salami aus Mailand" darf 2€ mehr kosten.

Die Rolle des eigenen Shops

Wenn du über Lieferando verkaufst, gehen 15-30% weg. Um das auszugleichen, müsstest du die Preise massiv erhöhen.

In deinem Lieferfly-Shop gehört die Marge dir. Hier kannst du entweder günstiger sein (Kundenbindung) oder mehr verdienen (Profitabilität).

Fazit

Trau dich. Deine Stammkunden verstehen, dass Qualität ihren Preis hat. Wer nur wegen des Preises kommt, ist morgen sowieso beim Konkurrenten.

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